Innovation of the future

This is how 5G makes our everyday lives easier

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Augmented Reality und Virtual Reality

Virtual Reality (VR) ist eine künstlich erstellte, digitale Welt. Nutzerinnen und Nutzer setzen sich dabei meist eine VR-Brille auf und tauchen förmlich in eine andere Welt ein. Die dargestellte Projektion ist in 360 Grad sichtbar – vergleichbar mit einem Film, in dessen Mitte man selbst steht und sich umschauen kann. Welchen Ausschnitt der Darstellung man sehen möchte, können Nutzerinnen und Nutzer durch eine einfache Kopfbewegung bestimmen. Die Darstellungen können durch entsprechende 360-Grad-Kameras aufgezeichnet oder am Computer erstellt werden. Das ist nicht nur für Videospiele spannend: Chirurginnen oder Chirurgen können mithilfe von VR schon vor der OP durch den Körper reisen, ohne die Patientin oder den Patienten anzufassen.

Augmented Reality (AR) fügt virtuelle Dinge in die reale Welt ein. Die deutsche Übersetzung „erweiterte Realität“ beschreibt es gut: AR vereint Realität und digitale Darstellung. Erfahrbar wird diese Technik auch mithilfe einer Brille oder mit dem eigenen Smartphone. Dabei werden Objekte oder Daten zusätzlich in das Sichtfeld eingeblendet, also in die Realität hineinprojiziert. Das hilft zum Beispiel Beschäftigten im Lager: Sie laufen mit der Brille durch Regalreihen und bekommen in ihrem Sichtfeld angezeigt, wo sich das gesuchte Produkt befindet.

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Fluggesellschaften aus aller Welt schicken ihre Triebwerke zur Instandhaltung nach Hamburg. Dank des eigenen 5G-Netzes von Lufthansa Technik erfahren sie in Live-Videochats, in welchem Zustand ihre Triebwerksteile sind.

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Bürgerdialog im Livestream: Bei der Auftaktveranstaltung antworteten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft auf Fragen rund um den Mobilfunkausbau.

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Der Mobilfunk wird von Generation zu Generation schneller

Der Mobilfunk wird von Generation zu Generation schneller

Testinhalt Auftaktfilm

Mobilfunk und 5G allgemein

5G ist eine Schlüsseltechnologie für den digitalen Wandel. Insbesondere im Bereich der industriellen Produktion, aber auch für die Mobilität, die Landwirtschaft, die Gesundheitsversorgung, die Energieversorgung und viele andere Lebensbereiche eröffnet der Mobilfunkstandard 5G neue Chancen und Möglichkeiten. 5G ist die Weiterentwicklung der bisherigen Mobilfunkstandards. Die „Mobilfunkgenerationen“ (2G, 3G, 4G, 5G) unterscheiden sich im Wesentlichen in der Geschwindigkeit der Datenübertragung.Wesentliche Eigenschaften des 5G-Standards sind Übertragungszeiten (Latenzen) von unter einer Millisekunde und Datenraten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, was eine mindestens 10-fache Steigerung gegenüber 4G darstellt und damit das Anwendungsspektrum deutlich erhöht. In der Folge werden neben den bisher genutzten Frequenzen andere und wesentlich höhere Frequenzbereiche benötigt, weil nur dort die erforderlichen großen Bandbreiten vorhanden sind.Konkrete Beispiele für Anwendungen von 5G im kommunalen Bereich, die den besonderen Nutzen von 5G für die Bürgerinnen und Bürger aufzeigen, finden sich im „5G-Innovationsprogramm“ des BMVI:1. So verbessern die Kommunen im Bereich Mobilität in den ausgewählten Projekten die Effektivität und Zuverlässigkeit des ÖPNV, schaffen eine offene Testumgebung für 5G-basierte Anwendungen im Bereich autonomes Fahren oder untersuchen Anwendungen des 5G-Mobilfunks im Bereich des maritimen Verkehrs.
2. Im Bereich Landwirtschaft untersuchen die ausgewählten Förderprojekte beispielsweise die gezielte Steuerung und Dosierung von Pflanzenschutzmitteln und den Düngereinsatz, die Schädlingsbefallüberwachung mithilfe von Drohnen, oder die Waldflächenüberwachung, zum Beispiel zur Brandfrüherkennung.
3. Im Gesundheitssektor wird unter anderem untersucht, wie telemedizinische 5G-Anwendungen zur integrierten Versorgung und zur häuslichen Pflege genutzt werden können.Es gibt darüber hinaus zahlreiche weitere Anwendungsfelder für 5G wie zum Beispiel in der Energieversorgung, in der Abfallbeseitigung, im Stadtmarketing oder im Tourismus.

Grundsätzlich gilt: Erste „echte“ 5G-Anwendungen wird es im Bereich der Produktionsautomatisierung in der Industrie geben. 5G entfaltet seine Stärken daher zunächst als „Maschinennetz“. Klassische Mobilfunkanwendungen wie Telefonieren oder Surfen im Internet sind bereits mit 3G und insbesondere mit 4G zuverlässig und leistungsstark möglich. Das LTE-Netz (4G) ist das Fundament dafür, dass die Mobilfunknetze flexibel auf 5G erweitert werden können. Für den „normalen Nutzer“, der mobil telefonieren und surfen will, wird die Qualität von LTE weiterhin ausreichen. Für die regelmäßigen Nutzerinnen und Nutzer von Sprach- und Datendiensten ist deswegen eine flächendeckende LTE-Abdeckung zunächst viel wichtiger.

Wir brauchen beides. Wir benötigen eine zukunftsfähige und flächendeckende Mobilfunkversorgung, damit alle Regionen, Haushalte und Unternehmen gleichermaßen von den Vorzügen der Digitalisierung profitieren können – nicht nur in den großen Ballungszentren, sondern gerade auch in ländlichen Regionen. Die Mobilfunknetzbetreiber und die Bundesregierung haben daher vereinbart, dass bis spätestens Ende 2020 99 Prozent aller Haushalte bundesweit mit dem 4G-Netz versorgt werden und bis Ende 2024 über alle Netze hinweg 99,7 Prozent der Haushalte und 95 Prozent der Fläche. Darüber hinaus hat die Bundesregierung im November 2019 in ihrer Mobilfunkstrategie Maßnahmen beschlossen, um die Netzabdeckung in Deutschland weiter zu verbessern. Unter anderem soll durch ein Förderprogramm die Erschließung von bis zu 5.000 Mobilfunkstandorten finanziell unterstützt werden, die ohne staatliche Maßnahmen absehbar nicht versorgt werden. Mit den ergänzenden Maßnahmen der Mobilfunkstrategie werden wir eine Versorgung von mindestens 99,95 Prozent der Haushalte und 97,5 Prozent der Fläche Deutschlands erreichen.

Wer 5G nutzen möchte, wird in der Tat zukünftig neue, 5G-fähige Endgeräte benötigen. Die aktuell gängigen Mobilfunkanwendungen wie mobiles Telefonieren und Surfen im Internet bleiben mit dem 4G-Netz weiterhin möglich. Hierfür können Geräte, die 4G-fähig sind, auch weiterhin genutzt werden.Bei den üblichen Verbraucherprodukten, wie etwa Smartphones oder Tablets, wird es keine relevanten Unterschiede zwischen den heutigen 4G-Geräten und den in absehbarer Zeit erhältlichen 5G-Geräten geben. Diese Geräte werden automatisch zwischen der Nutzung von 4G und 5G hin- und herschalten können.Etwas anderes gilt jedoch für ältere Modelle, die lediglich das 3G-Netz nutzen können. Das 3G-Netz wird aktuell nicht mehr ausgebaut und die Netzbetreiber planen, ihre 3G-Netze nach und nach zu reduzieren. Um von einer möglichst guten Netzabdeckung profitieren zu können, sollten daher 4G-fähige Endgeräte verwendet werden und Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sicherstellen, dass sie bei ihrem Anbieter auch tatsächlich Zugang zum 4G-Netz gebucht haben.

5G bei Lufthansa

Vorarbeiter Helge Arand und Projektleiterin Wiebke Hubert stehen bei der „Virtual Table Inspection“: Hierbei werden Triebwerksteile inspiziert und gefilmt – Kunden können dann Reparaturen direkt im Videochat beauftragen.
Gibt es Risse oder Dellen? Auftraggeber können den Zustand ihrer Triebwerksteile online betrachten – vom Büro oder vom Homeoffice aus. Das schnelle 5G-Netz ermöglicht die Übertragung von Videos in hoher Bildauflösung.
In diesem kleinen weißen Kasten sind Funktechnik und Antennen untergebracht. Zwei solcher Installationen bilden in der Halle 411 von Lufthansa Technik in Hamburg das eigene 5G-Netz.
Fluggesellschaften aus aller Welt schicken ihre Triebwerke zur Instandhaltung nach Hamburg. Dank des eigenen 5G-Netzes von Lufthansa Technik erfahren sie in Live-Videochats, in welchem Zustand ihre Triebwerksteile sind.

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