Für Kommunen

Unterstützung bei Bürgerdialogen vor Ort

Die Dialoginitiative unterstützt Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen sowie lokale 5G-Anwendungsprojekte. Wir helfen, damit Bürgerdialoge und Informationsveranstaltungen rund um den Mobilfunkausbau gelingen.

Unser Dialogbüro arbeitet eng mit Expertinnen und Experten zusammen, etwa aus dem Kompetenzzentrum elektromagnetische Felder (KEMF) am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Gemeinsam gehen wir auf Fragen, Sorgen und Kritik der Teilnehmenden ein und schaffen so Transparenz.

Die Angebote der Dialoginitiative sind kostenfrei. Unsere Formate sind vielfältig und passen sich den individuellen Gegebenheiten an. Folgende vier Veranstaltungsformate bietet die Dialoginitiative an:

Format I: Das Kleinstformat „5G-Bürgerversammlung plus+“

Dieses Format richtet sich insbesondere an Kommunen, in denen die Debatte um einen Mobilfunkstandort gerade beginnt. Erste Kontakte zwischen besorgten Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern innerhalb des Gemeinderats fanden statt. Dieses Format beinhaltet:• Eine durch die Dialoginitiative unterstützte, von der Kommune organisierte, offene Bürgerversammlung oder geschlossene Gemeinderatssitzung der Kommune,
• Sowie eine von der Dialoginitiative vor Ort organisierte Videoschalte zu Expertinnen und Experten des KEMF zu. Diese bereiten einen Vortrag vor und beantworten in einer anschließenden Fragerunde Fragen zum Strahlenschutz.
• Die Beteiligung der KEMF-Expertinnen und Experten findet in der Regel digital statt.

Format II: Lokaler Bürgerdialog

Dieses Format richtet sich an Kommunen, in denen die Debatte um den Mobilfunkausbau bereits fortgeschritten ist. Die Dialoginitiative organisiert ein für die Kommune geplantes, wenn angebracht partizipatives Format – etwa in Form einer Bürgerversammlung oder eines Infomarktes zum Thema Mobilfunkausbau. In diesem Veranstaltungsrahmen sind möglich: • Ein Raum mit Thementischen zu Mobilfunk und Gesundheit, Digitalisierung und Breitbandausbau, Mobilfunktechnik und Standortwahl. Oder auch ein klassischer Infomarkt mit verschiedenen Infoständen, z.B. des KEMF, des betreffenden Netzbetreibers, des Gigabitbüros, der Dialoginitiative, der IHK oder der Wirtschaftsförderung.
Zur Vorbereitung gehören:• Postwurfsendungen mit Einladung durch die Ortsvorsteherin bzw. den Ortsvorsteher inkl. Flyer von Dspricht5G zur Bekanntgabe der Veranstaltung.
• Beteiligung der Expertinnen und Experten des Kompetenzzentrums elektromagnetische Felder (KEMF)
• Eventuell Einbindung weiterer Beteiligter: Mobilfunknetzbetreiber, Bundesnetzagentur, Landesämter und Clearingstellen der Länder, Unternehmen, Gigabitbüro usw.
Die Kommune und Mitarbeitende der Dialoginitiative organisieren die Bürgerversammlung oder den Infomarkt gemeinsam. Alle Entscheiderinnen und Entscheider sind laufend in die Planung eingebunden.

Format III: „Deutschland spricht über 5G - unterwegs in einer Region“

Dieses Format richtet sich an mehrere Kommunen einer Region. Sie melden sich aufgrund laufender Debatten oder die Dialoginitiative geht auf sie zu, weil sie einen entsprechenden Bedarf beobachtet. In Absprache mit allen Beteiligten koordiniert die Dialoginitiative eine Informationstour durch die Region. Dieses Format beinhaltet:• Eine Infotour: Informationen und Austausch in einem Bürgerformat als Infomarkt mit verschiedenen Ständen in ca. vier Kommunen eines Landkreises. Mitarbeitende der Dialoginitiative organisieren die Tour in enger Abstimmung mit den Entscheiderinnen und Entscheidern (Landrätinnen und Landräte sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister) im Landkreis.
• Anzeigen in Amtsblättern und regionalen/lokalen Tageszeitungen, um die Infotour bekannt zu machen und Bürgerinnen und Bürger einzuladen,
• Beteiligung der Expertinnen und Experten des Kompetenzzentrums elektromagnetische Felder (KEMF),
• Anfrage von Unternehmen aus der Region, Vertreter der IHK und der HWK,
• Beteiligung weiterer Ressorts wie etwa Bundesnetzagentur, Landesämter,
• Regionalmanagerinnen und Regionalmanager der Mobilfunknetzbetreiber.

Format IV: „Deutschland spricht über 5G – Roadshow“

Dieses Format ist speziell für 5G-Projektträger entwickelt. Die Smart City Projekte, BMDV- und BMWK-geförderten 5G-Campusprojekte nehmen entweder Kontakt mit der Dialoginitiative auf. Oder die Dialoginitiative geht selbst auf die Projektierer, Universitäten oder sonstige Verantwortliche zu.Dieses Format beinhaltet:• Roadshow in Form einer Veranstaltungsserie für die unterschiedlichen Anspruchs- und Interessensgruppen, z. B. Beschäftigte und deren Vertretungen, Anrainer eines Campusnetz-Standortes, Bürgerinnen und Bürger der Kommune. Die Roadshow wird gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Projektträger und den Mitarbeitenden der Dialoginitiative organisiert und durchgeführt,
• Informationen und Austausch in Form eines Infomarktes mit verschiedenen Infoständen der Dialoginitiative und von Projektpartnern,
• Anzeigen in Amtsblättern und regionalen/lokalen Tageszeitungen, um die Infotour bekannt zu machen und Bürgerinnen und Bürger einzuladen,
• Beteiligung der Expertinnen und Experten des Kompetenzzentrums elektromagnetische Felder (KEMF)
• Einbindung weiterer Beteiligter wie etwa Bundesnetzagentur, Landesämter, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und Gigabitbüro,
• Regionalmanagerinnen und Regionalmanager der Mobilfunknetzbetreiber.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Kontakt Dialogbüro

Das Dialogbüro der Dialoginitiative „Deutschland spricht über 5G“ steht Ihnen bei Interesse oder Rückfragen unter folgenden Angaben zur Verfügung:

0800 – 4207 210

dialogbuero@deutschland-spricht-ueber-5G.de