5G-Mobilfunktechnik

Der neue Mobilfunkstandard ermöglicht drahtlose Kommunikation in Echtzeit. Doch wie werden Daten – etwa von einem Handy zum anderen – übertragen? Was leisten 5G-Sendemasten? Und was unterscheidet 3G, 4G und 5G? In dieser Rubrik erfahren sie Wissenswertes zur 5G-Technik.

Hinter dem schnellen 5G-Netz steckt eine Menge Technik. Doch egal ob 4G- oder 5G-Mobilfunk – das Prinzip ist das gleiche. Wir erläutern, wie Mobilfunknetze funktionieren, was eine Basisstation ist und auf welchen Frequenzen die Antennen funken.

Wofür steht die Abkürzung 5G? Als 5G bezeichnen wir die 5. Generation des Mobilfunks. Sie folgt auf die früheren Generationen, die oft auch Standards genannt werden. Die 3. Generation (3G) kennen viele unter der Abkürzung UMTS, die 4. Generation (4G) erscheint im Handydisplay unter dem Namen LTE.

Wie funktioniert 5G-Mobilfunk?

Im Auto erreichbar sein, ein Videotelefonat von unterwegs führen, Fotos verschicken aus dem Zug – und das alles ganz ohne Kabel. Haben Sie sich gefragt, wie dies funktioniert? Wir erläutern die Grundlagen des Mobilfunks – und was das Besondere an der neuen Generation ist.

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Ein Mobilfunknetz besteht aus drei Elementen: dem Kernnetz, dem Transportnetz und den Endgeräten der Nutzerinnen und Nutzer. Der Mobilfunkempfang wird mithilfe von Sendeantennen der Basisstationen an die Endgeräte wie Smartphones und Tablets übermittelt. Das Gebiet, das durch eine Sendeantenne versorgt wird, ist die Funkzelle.

Auf welcher Frequenz funkt 5G?

Zwischen Endgeräten und Basisstationen übertragen elektromagnetische Wellen die Daten. Ihre Schwingungen pro Sekunde definieren die Frequenz, angegeben in der Einheit Hertz (Hz). Die bisherigen Mobilfunktechniken nutzten Frequenzen im Bereich zwischen 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz (abgekürzt: GHz). Für 5G kommen weitere Frequenzen dazu, im Bereich 3,4 bis 3,8 GHz.

Seit dem Jahr 2021 können zum Beispiel Unternehmen und Hochschulen auch Frequenzen im wesentlich höheren Bereich von 24,25 bis 27,5 GHz beantragen, dem sogenannten 26-Gigahertz-Bereich. Höhere Frequenzen haben eine geringere Reichweite. Mit den höheren Frequenzen steht jedoch mehr Frequenzraum zur Verfügung, sodass größere Datenmengen bewegt werden können.

Wer entscheidet, wo es funkt?

Bundesweit entstehen neue Standorte für Funkanlagen wie etwa Mobilfunkmasten, bestehende Standorte werden ausgebaut. Dank ihnen sollen alle Bürgerinnen und Bürger vom schnellen 5G-Mobilfunk profitieren. Vor der Inbetriebnahme gibt es ein aufwendiges Standortverfahren. Wir erläutern, wie es abläuft.

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Bundesnetzagentur kontrolliert die Funkmasten

Mobilfunkstandorte benötigen in der Regel eine sogenannte Standortbescheinigung. Die Bundesnetzagentur stellt diese Bescheinigungen aus. Seit 1992 gibt es in Deutschland dafür das bundesweit einheitliche Standortverfahren. Es stellt sicher, dass zulässige Grenzwerte eingehalten und Bürgerinnen und Bürger geschützt werden. Die Bundesnetzagentur überwacht die telekommunikationsrechtlichen Vorschriften. Geplant werden die Standorte jedoch von den jeweiligen Netzbetreibern oder von spezialisierten Funkturm-Firmen. Sie nutzen ein computergestütztes Verfahren, um den optimalen Standort zu ermitteln. Es bezieht topografische Verhältnisse, Bebauung und Prognosen zur Nutzung des Mobilfunknetzes mit ein.

EMF-Karte: Wo steht der nächste Funkmast?

Zehntausende Antennenstandorte versorgen Deutschland mit Mobilfunk. Die EMF-Karte der Bundesnetzagentur kennt sie alle. Unsere Anleitung zeigt, wie Sie mithilfe der Karte Funkmasten in Ihrer Umgebung finden.

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3G, 4G, 5G: Was ist der Unterschied?

Ein Alltag ohne Smartphone – für viele Menschen undenkbar. Der neue Mobilfunkstandard 5G eröffnet dabei viele Möglichkeiten. Doch was unterscheidet die neue Generation von den Vorgängerinnen?

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Die Evolution des Mobilfunks: Welches 5G empfange ich gerade?

Das Handy zeigt "5G" im Display. Was bedeutet das für meine Internetgeschwindigkeit? Ganz einfach: Schnelligkeit und ausreichende Bandbreite. Allerdings gibt es technische Unterschiede. Denn der Ausbau des 5G-Mobilfunks erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Technologien stufenweise. Auch bestehende LTE-Netze (4G) sind ein wesentlicher Bestandteil.

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So wird 5G-Mobilfunk möglich

Die neue Mobilfunkgeneration wird das Surfen im Internet schneller machen. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Nutzerinnen und Nutzer vom 5G-Netz profitieren? Diese drei Dinge sind notwendig, um Deutschland – von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen – in ein neues Zeitalter des Mobilfunks zu führen.

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Alles zum Mobilfunkmast

Für 5G rüsten die Netzbetreiber bestehende Mobilfunkstandorte, zum Beispiel Masten, um und errichten neue. Nur so können Bürgerinnen und Bürger das schnelle Netz nutzen. Doch was sind Sendemasten? Was sind Mobilfunkbasisstationen und wie funktionieren sie?

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Wie Bürger bundesweit Funkmasten finden können

Alle Mobilfunkstandorte mit einer Standortbescheinigung sind öffentlich einsehbar dokumentiert. Bei der EMF-Karte der Bundesnetzagentur können alle Bürgerinnen und Bürger einfach eine Adresse eingeben und Antennenstandorte der Umgebung einsehen. Die Karte listet auch zahlreiche Small Cells (deutsch: Kleinzellen) auf, die aufgrund ihrer geringen Leistung keine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur benötigen. Auch die Small Cells sind Bestandteil des öffentlichen Telekommunikationsnetzes. Sie verstärken das Netz an Orten mit besonders hoher Nachfrage nach Mobilfunk.

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